5 Fragen an Irene Willi

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Irene Willi Vorsorgeausschuss

Irene Willi (1958), ausgebildete Primarlehrerin, studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Zürich. Lizenziat, Höheres Lehramt für Mittelschulen, seit 1993 Lehrerin an der Berufsmaturitätsschule Zürich. Irene Willi wohnt in Zürich, ist Mitglied der SP und des VPOD. Sie engagiert sich seit 2013 in der Kreisschulpflege Limmattal (aktuell Präsidentin der Aufsichtskommission Aussersihl).


Wahlkreis Kanton Schulen
01 Was sind Ihre Hauptanliegen?
Irene Willi Im Stiftungsrat vertreten wir die Interessen unserer Versicherten. Deshalb setze ich mich für faire und soziale Lösungen ein, die ihre Lebensrealität berücksichtigen.
02 Worauf sind Sie als Stiftungsrätin/Stiftungsrat stolz?
Irene Willi Ich bin stolz darauf, dass wir es geschafft haben, wichtige Leistungsverbesserungen zu erzielen: So besteht zum Beispiel neu die Möglichkeit, zwischen einer höheren Altersrente oder höheren Hinterbliebenenleistungen zu wählen oder einen Nebenverdienst aus anderen Arbeitsverhältnissen bei der BVK zu versichern.
03 Was bringen Sie für Qualitäten aus Ihrem Beruf in den Stiftungsrat ein?
Irene Willi Für meinen Beruf als Lehrerin sind dies Geduld, Ausdauer, Empathie, Durchsetzungsvermögen, organisatorische Kompetenzen sowie die Fähigkeit, mit verschiedenen Menschen auskommen und zusammenarbeiten zu können.
04 Welche Eigenschaft sollte ein Stiftungsrat der BVK unbedingt besitzen?
Irene Willi Politische Erfahrung und Teamfähigkeit sind sicher nützlich bei unserer Arbeit als Vertreter der Arbeitnehmerschaft. Des Weiteren Engagement, eine eigene Meinung, Bescheidenheit und eine Portion Mut.
05 Reglemente lesen ist nicht eben entspannend. Was lesen Sie zur Entspannung?
Irene Willi Als Germanistin mag ich natürlich Romane! Als neugieriger Mensch gehe ich gern auf Entdeckungsreisen. Im Moment begeistern mich die Österreicher Arno Geiger und Robert Seethaler. Aber auch Joachim Meyerhoffs «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» ist eine wunderbar entspannende Lektüre.
Carte blanche Was möchten Sie den Versicherten mitteilen?
Irene Willi Die Aufgabe der 2. Säule ist es, den Menschen ein Alter in Würde zu ermöglichen. Es ist mir wichtig, dass die Situation von Frauen in der 2. Säule verbessert wird. Ihre Renten sind im Schnitt fast 40% tiefer als die von Männern (Fluder 2017). Viele Frauen können nur wenig in der beruflichen Vorsorge ansparen, weil sie oft Teilzeit arbeiten, wegen der Kinder Erwerbsunterbrüche haben oder im Tieflohnbereich angestellt sind. Bei der BVK sind fast zwei Drittel der Versicherten weiblich. Dies verpflichtet uns, über gerechtere Versicherungsmodelle nachzudenken. Ebenso muss das Bewusstsein bei jungen Frauen gestärkt werden, welche Folgen eine Entscheidung für ein traditionelles Familienmodell auf die Altersvorsorge haben kann.

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