5 Fragen an Bernhard Hutter

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Bernhard Hutter Anlageausschuss

Der 1965 geborene Bernhard Hutter ist «Dipl. Betriebsökonom FH» und «Dipl. Spitalmanager NDS FH». Seit 2006 arbeitet er als Klinikmanager am Universitätsspital Zürich, wo er seit 2015 auch Mitglied im Personalausschuss ist. Bernhard Hutter wohnt in Zürich.


Wahlkreis Angeschlossene Gesundheitsinstitutionen
01 Sie sind Stiftungsrätin/Stiftungsrat der BVK. Was treibt Sie an?
Bernhard Hutter «Meine» Pensionskasse zum Wohle aller Versicherten – ob jünger oder älter – und Rentenbeziehenden mitgestalten zu können/dürfen.
02 Was sind Ihre Hauptanliegen?
Bernhard Hutter Zwischen den Generationen soll möglichst keine Umverteilung stattfinden. Bei der Einführung der beruflichen Vorsorge 1985 war angedacht, dass die Finanzierung im Kapitaldeckungsverfahren sichergestellt wird. Das soll auch heute wieder gelten – und zwar ohne weitere Kürzung des Umwandlungssatzes.
03 Worauf sind Sie als Stiftungsrätin/Stiftungsrat stolz?
Bernhard Hutter Mit Änderung der versicherungstechnischen Grundlagen haben wir eine gesunde Finanzierung geschaffen. Seither haben viele Pensionskassen den gleichen Schritt vollzogen. Das zeigt, dass der Entscheid des Stiftungsrates sinnvoll war.
04 Worauf sind Sie sonst stolz?
Bernhard Hutter Für das Universitätsspital Zürich (USZ) arbeiten zu dürfen. Das USZ sowie alle der BVK angeschlossenen Arbeitgeber zahlen hohe Arbeitgeberbeiträge in die Pensionskasse ein. Davon profitieren alle Versicherten. Trotz den hohen Arbeitgeberbeiträgen steht das USZ hinter der BVK. Das macht mich stolz.
05 Wie erreicht man Junge mit dem Thema Pensionskasse/2. Säule?
Bernhard Hutter Ein Praxisbeispiel: In Vorstellungsgesprächen erkläre ich den jungen Kandidaten, dass sie und ihr Arbeitgeber mit den Pensionskassen-Sparbeiträgen oft den Grundstein für den grössten Sparanteil ihres Lebens legen. – Nach diesen Worten habe ich schon oft staunende junge Gesichter verabschiedet.
Carte blanche Was möchten Sie den Versicherten mitteilen?
Bernhard Hutter Auf 2017 hat der Stiftungsrat versicherungstechnische Grundlagen geändert. Für Versicherte, die kurz vor der Pensionierung standen bzw. sind, ist das nicht von Vorteil, auch wenn ihre Sparbeiträge aufgewertet wurden. Nichtsdestotrotz müssen wir auch die langfristigen Auswirkungen auf die Pensionskasse im Auge behalten. Für mich ist wichtig, dass wir in diesem Zusammenhang höhere Sparbeiträge durchgesetzt haben, denn Sparbeiträge werden durch die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber im Verhältnis 40:60 einbezahlt. Somit treffen diese Änderungen die Arbeitgeber stärker. Sparbeiträge gehören den Versicherten – auch bei einem Kapitalbezug oder Stellenwechsel. Den Umwandlungssatz kann man hingegen nicht zum neuen Arbeitgeber mitnehmen.

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