5 Fragen an Daniel Dubach

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Daniel Dubach Anlageausschuss

Der 1965 geborene Daniel Dubach ist eidgenössisch diplomierter Finanz- und Anlageexperte mit Spezialgebiet Vorsorge. Er leitet seine eigene Firma an seinem Wohnort Obfelden.


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01 Was sind Ihre Hauptanliegen?
Daniel Dubach Ich setze mich insbesondere dafür ein, dass die BVK auf langfristige Sicht stabil aufgestellt ist, damit gute Renten auch in 40 Jahren noch ausgerichtet werden können.
02 Welche Fortschritte aus Ihrer Sicht hat die BVK in den letzten Jahren erreicht?
Daniel Dubach Sie hat es geschafft, sich neu aufzustellen und positiv bemerkbar zu machen. Damit geniesst sie wieder Vertrauen. Die Versicherten wissen wieder, dass sie eine leistungsstarke Pensionskasse haben. Darauf lässt sich weiter aufbauen.
03 Was bringen Sie für Qualitäten aus Ihrem Beruf in den Stiftungsrat ein?
Daniel Dubach Pensionskassen sind meine berufliche Hauptbeschäftigung. Ich bin vor 20 Jahren ins Pensionskassenwesen hineingewachsen und kenne die Herausforderungen auch aus anderen Kassen. Motivierend ist für mich, zu wissen, an einem gesellschaftlich wichtigen Ziel mitwirken zu dürfen.
04 Welche Eigenschaft sollte ein Stiftungsrat der BVK unbedingt besitzen?
Daniel Dubach Eine kritische, interessierte Haltung in Kombination mit einer guten Portion Kompromissfähigkeit!
05 Wie erreicht man Junge mit dem Thema Pensionskasse/2. Säule?
Daniel Dubach Man muss direkt in die Informationsforen wie Instagram oder YouTube der Jungen rein, wo sie wie zufällig über das Thema stolpern. Zum Beispiel mittels Videoclips im Stil von simpleclub, die in einem Onlinemagazin wie «Izzy» laufen. Der Schlüssel heisst «einfach erklärt mit niederschwelligem Zugang».
Carte blanche Was möchten Sie den Versicherten mitteilen?
Daniel Dubach Man sollte die Pensionskasse wieder mehr als Sparstrumpf fürs Alter verstehen und alles dafür tun, dass sie ihrem Kernauftrag, das eingelegte Kapital über die Zeit möglichst hoch zu verzinsen, optimal nachkommen kann. Dazu braucht es die Einsicht, sozialpolitische Ziele, die beispielsweise zu unerwünschten Umverteilungen zwischen den Generationen führen, in der 2. Säule einzudämmen. Die berechtigten sozialen Forderungen können getrennt von der Pensionskasse besser gelöst werden. Damit wird die eigene Vorsorge wieder konkreter, verständlicher und das Vertrauen in sie steigt.

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