5 Fragen an Lilo Lätzsch

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Lilo Lätzsch Arbeitnehmervertreterin

Die ausgebildete Sekundarlehrerin ist seit 44 Jahren im Schuldienst tätig. Bekannt wurde die 1952 Geborene unter anderem als Präsidentin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands. Ein Amt, das sie zehn Jahre bis Mitte 2017 innehatte. Lätzsch wohnt in Zürich.


Wahlkreis Kanton Schulen
01 Sie sind Stiftungsrätin/Stiftungsrat der BVK. Was treibt Sie an?
Lilo Lätzsch Das Interesse der Versicherten zu wahren: gute Lösungen zu entwickeln, das Kapital gut anzulegen und für den Betrieb möglichst wenig Geld auszugeben. Das tönt einfach, ist es aber nicht. Alles muss transparent und nachvollziehbar sein – dabei lernt man viel und trifft auf interessante Leute.
02 Was sind Ihre Hauptanliegen?
Lilo Lätzsch Viele lesen täglich ihr Horoskop – aber für die Zukunft in Pension interessieren sich nur wenige. Ich setze mich für einen frischen Ansatz in der BVK-Kommunikation ein: Wir müssen unsere Botschaften besser verpacken. Die Nachrichten der BVK sollen als Breaking News verschlungen werden.
03 Worauf sind Sie als Stiftungsrätin/Stiftungsrat stolz?
Lilo Lätzsch Niemand weiss, was die Zukunft bringen wird, der Stiftungsrat auch nicht. Aber mit neuen Rahmenbedingen können wir den Herausforderungen der nächsten Jahre etwas gelassener entgegensehen.
04 Im Stiftungsrat ist es wahrscheinlich nicht immer ruhig. Wie gehen Sie mit Konflikten um?
Lilo Lätzsch Das übe ich täglich in der Schule: zuhören, versuchen, zu verstehen, wo das Problem ist, gemeinsam nach Lösungen suchen.
05 Welche Fortschritte aus Ihrer Sicht hat die BVK in den letzten Jahren erreicht?
Lilo Lätzsch Wir verfügen über klare Regeln und gemeinsame Ziele in allen Bereichen und haben klare Abmachungen bezüglich unserer Arbeit – und vergessen wir unsere sehr gut aufgestellte Geschäftsstelle nicht!
Carte blanche Was möchten Sie den Versicherten mitteilen?
Lilo Lätzsch In einer Stellenbeschreibung für den Stiftungsrat würde wahrscheinlich stehen: Interesse an Sozialversicherungen und komplexen Zusammenhängen, ein ausgleichender Charakter und viel Geduld. Das mit der Geduld ist meine Sache nicht. Das ist auch gut so. Seit die BVK eine Stiftung ist, gab es schnelle und viele Veränderungen. Heute bietet die BVK für den Einzelnen mehr Freiheiten: Man kann mehr oder weniger einzahlen und neu hat man je nach persönlicher Situation Einfluss auf den Umwandlungssatz. Das finanzielle Umfeld indes ist nicht einfach: grosse Schwankungen an den Börsen, Negativzinsen, um nur zwei Stichworte zu nennen. Umso wichtiger ist die Kommunikation: Je mehr man einzahlt, desto mehr wird man erhalten, denn das Geld ist bei der BVK für die Pensionierung mustergültig angelegt.

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